Geert Bourgeois

Ministerpräsident der Flämischen Regierung

Geert Bourgeois ist Ministerpräsident der ersten Flämischen Regierung, die von der N-VA geleitet wird. In dieser Regierung ist er auch für die Ressorts Außenpolitik und Unbewegliches Kulturgut befugt.

Geert ist bereits seit 2004 Minister in der Flämischen Regierung. 2009 wurde er stellvertretender Ministerpräsident. Im Laufe der Jahre war er unter anderem zuständig für Inlandsverwaltung, Verwaltungsangelegenheiten, Außenpolitik, Einbürgerung, Medien und Tourismus, Unbewegliches Kulturgut und den Flämischen Rand.

Flämisches Engagement
Der Jurist und Anwalt Geert Bourgeois setzte seine ersten Schritte in der Lokalpolitik im Jahr 1977, nach zehn Jahren Engagement in der Flämischen Bewegung. 1995 wurde er Abgeordneter, wobei er durch seine rechtlichen Fachkenntnisse auffiel. Nach der Teilung seiner damaligen Partei, der Volksunie, war er 2001 Mitbegründer der Neu-Flämischen Allianz (N-VA), deren erster Vorsitzender er bis 2004 war. 2004 wechselte er zur flämischen Verwaltungsebene.

Ausgezeichnete Aktenkenntnisse und ungebremster Arbeitseifer
Geert wird von Freunden und Gegnern als engagierter Politiker, harter Arbeiter und erstklassiger Aktenkenner geschätzt. Außerdem ist er als geradliniger und ergebnisorientierter Politiker bekannt, der zu seinem Wort steht.